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Die Zeitschrift "AudioMagazin" Nr. 2 (103) 2012 (Russland)

Die Kehrseiten von Tonaufnahmen

«Leonid Burсev:

Die Zeitschrift AudioMagazinDie Schaffung akustischer Systeme fordert einen Orientierungspunkt für die Verknüpfung mit der Realität. Wenn, zum Beispiel, ein Zimmermann das Metermaß in die Hände nimmt, so weiß er, dass ein Meter für alle gleich ist. Wenn von der Schaffung eines High-End-Systems höchster Qualität die Rede ist, so versteht hier jeder diese Qualität auf seine Art. Jeder hat seine Hörerfahrungen: Einer geht auf Konzerte; ein anderer weiß, wie die Gitarre des Nachbarn klingt - viele leben in einer virtuellen, von der Realität abgekoppelten Welt der Aufzeichnungen und haben keine Vorstellungen vom Klang echter Livemusik.

Als Hersteller von Audiotechnik kenne ich das Eichmaß nicht, das ich für die Qualität anwenden könnte. Der Klang ist das Ergebnis einer Gleichung mit hundert Unbekannten. Die erste Frage lautet immer: Was ist das für eine Aufzeichnung und wie ist sie entstanden?

Um Wiedergabetechnik zu entwickeln, waren wir gezwungen, bei der Tonaufnahme zu beginnen. Unser jetziger Aufnahmetrakt entstand im Verlauf eines langen Prozesses aus Versuch und Irrtum; es wurde eine Menge Zeit und nicht wenig Geld investiert. Als Ergebnis haben wir ein kompromissloses Wiedergabegerät geschaffen. Mit einem Wort - ich kam zur Tonaufnahme, weil das meine Arbeit bei der Entwicklung der Audiotechnik erfordert hat».

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«Der Chefchorleiter des Mariinsky-Theaters und Dirigent, Andrei Petrenko, unter dessen Leitung die Kantate aufgeführt und aufgenommen wurde: „Diese Aufzeichnung gleicht wirklich dem, was ich höre, wenn ich mich hinter dem Pult befinde. Die absolute Klangtreue dieses Werkes muss hervorgehoben werden, obwohl es nur von Elektronik wiedergegeben wurde». Auch Valery Gergiev teilte kurz und knapp seine Eindrücke von der Aufnahme Nr. 4, die Wagner Audio Lab gemacht ist, mit: Er nannte sie die überzeugendste».