Seite des ChefKonstrukteurs Leonid Burcev

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Главный конструктор WALabMich hat immer die Frage der Tonwiedergabequalität beunruhigt. Mit Bedauern stellen die Besucher nach einem Konzert fest, dass der Klang ihrer Anlage zu Hause nicht so natürlich ist, um die gleichen Emotionen und Empfindungen hervorzurufen, wie die Musik im Konzertsaal. Wobei diese Enttäuschung wesentlich öfter auftritt, als die Befriedigung über das Gehörte, unabhängig davon, wie viel Bemühung und Mittel in die häusliche Audioanlage angelegt wurde.

Was kann man in unserer Zeit dagegen unternehmen, wo die Wissenschaft ungeahnte Höhen erreicht hat, wo Technologien und Werkstoffe zugänglich geworden sind, von denen früher nicht einmal geträumt werden konnte? Vielleicht muss man andere Herangehensweisen für die Verbesserung der Klangqualität nutzen? Und wie kann man überhaupt beurteilen, was besser und was schlechter klingt?

Die Idee zur Änderung der Konstruktion der Audioanlage und zur Anwendung eines komplexen Verfahrens zur Bewertung des gesamten Audiotraktes entstand nicht zufällig. Das Ziel bestand in der maximalen Annäherung an das Live-Musikereignis. Dafür mussten alle vorhandenen technischen Methoden und das angehäufte Wissen eingebracht und miteinander verknüpft werden.

Ich arbeite bereits mein ganzes Leben an der Schaffung einer einzigen Tonaufnahme- und -wiedergabeanlage. Im Gegensatz dazu konzentrieren sich die Ingenieure und Hersteller bis heute nur darauf, die Produktion eines bestimmten Teils der Audioanlage zu vervollkommnen.

Daraus folgt als erstes, dass der gesamte Audiotrakt perfektioniert werden muss – vom Mikrofon im Konzertsaal und im Aufnahmestudio bis zur Heimanlage des Musikliebhabers. Das bedeutet, dass hier von einer perfekten Funktionsweise sowohl der professionellen als auch der Heim-Audiotechnik die Rede sein muss.

Als zweite wichtige Seite gilt die Anwendung korrekter Beurteilungsverfahren für den Klang. Die heute angewendeten objektiven Bewertungen, die auf Messungen der Frequenzeigenschaften, von Verzerrungen usw. beruhen, geben keine genaue Antwort auf die Frage, „welche Anlage besser klingt“. Übrigens wurde dies mit der Einführung und Entwicklung der Klangdigitalisierung fühlbarer. Denn es ist kein Geheimnis, dass eine Anlage mit idealen technischen Eigenschaften trotzdem schlecht klingen kann.

Nun stellt sich die Frage darüber, wer überhaupt feststellen kann, ob und wie genau eine Audioanlage die originale Live-Musik wiedergibt. Das kann nur der Musiker sein, besser der Dirigent, der tagtäglich Klang und Musik produziert. Er kann in der Einschätzung am meisten objektiv sein.

Nach dem wir uns an verschiedene Dirigenten – darunter an Maestro Valery Gergiev - gewandt hatten, gelang es, ein neues Bewertungsverfahren für die Klangqualität zu entwickeln (s. Abschnitt „Technologie“).

Und durch unsere Zusammenarbeit mit dem Mariinsky-Theater in Sankt Petersburg gelang es, sowohl die Techniker und Ingenieure als auch die Musiker und Dirigenten zusammenzuführen, um die Klangqualität der Audioanlage genauestens und objektiv zu bewerten. Davon wurde letztendlich die Auswahl der technischen Lösungen beeinflusst, die in unseren Geräten zum Tragen kommen.

Wir haben nicht nur einmal den Klang und die Qualität unserer Anlage mit anderen Systemen und Komponenten verglichen. Ich kann mit Stolz sagen, dass in der absoluten Mehrheit der Blindstudien unsere Anlage als Testsieger hervorging. Ich hoffe, dass sie auch Ihnen gefallen wird.

Nach einer ausreichend langen experimentellen Etappe im Mariinsky-Theater, in der ich meine eigene Methode ausarbeitete und verfeinerte, ist nun die Zeit gekommen, in die Welt hinauszugehen.

Seit Oktober 2016 arbeite ich intensiv mit dem Bolschoj-Theater in Moskau zusammen und seit Januar 2017 ist eine Vereinbarung mit dem Chefdirigenten und Intendanten des "LaVerdi Auditoriums Mailand" getroffen worden, um sowohl meine Methode als auch unsere professionellen Systeme in Italien einzusetzen. Ich halte dies für eine großartige Errungenschaft, da die Meinung des Dirigenten beim Abgleich und bei der Abstimmung der Apparaturen einen bedeutenden Einfluss hat. Um ein maximales Ergebnis sowohl bei der Aufnahme als auch der Wiedergabe zu erreichen, kann man die technischen Parameter der Anlage anpassen und schon bei der Entstehung des Werkes und für die Aufnahme, zum Beispiel, die Sitzordnung der Musiker im Orchester verändern.

Unsere Devise lautet: „Wir vertrauen darauf, dass wir das Beste machen.“

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Haben Sie Fragen zur konzeptionellen Art, zum prinzipiellen Aufbau der Audioanlage oder zu konkreten Lösungen von Wagner Audio Lab, so wenden Sie sich bitte an mich und ich werde diese gern beantworten.

Die wundervolle Anna Netrebko – meine Muse

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FRAGEN und ANTWORTEN:

Frage: Warum veröffentlichen Sie nicht die tatsächlichen technischen Kennziffern Ihrer Komponenten?

Antwort: Wir sind uns sicher, dass es nicht möglich ist, mit Hilfe dieser Angaben festzulegen, welche Anlage besser oder schlechter klingt. Unsere Position zu dieser Frage ist ausführlich unter dem Punkt „Verfahren zur Beurteilung der Klangqualität T&C“ erläutert. Und trotzdem messen auch wir die technischen Parameter während der Entwicklung, der Tests und Erprobung einzelner Baugruppen oder ganzer Komponenten. Diese Daten werden als Anhaltspunkte in den einzelnen Arbeitsabschnitten herangezogen, aber niemals als endgültige Entscheidung für irgendeine Konstruktion. Die endgültige Lösung finden wir im Laufe der Beurteilung der Klangqualität entsprechend unseres Verfahrens T&C.

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Frage: Wie lange dauert die Herstellung eines Verstärkers?

Antwort: Die Herstellungsdauer hängt vom Verstärkermodell und speziellen Kundenwünschen ab und umfasst ein bis drei Monate.